Inflation, Kaufkraft und Verzinsung vergleichen

Berechnen Sie mit einer frei gewählten durchschnittlichen Inflationsrate – ohne den Eindruck, zukünftige Raten seien bekannt.

Kaufkraft des angelegten Betrags am Ende Wird berechnet
Kaufkraft ohne Verzinsung
Kaufkraftveränderung ohne Verzinsung
Nomineller Endbetrag mit Verzinsung
Erforderlicher Betrag für gleiche Kaufkraft
Exakte reale Rendite pro Jahr

Die Berechnung unterstellt in jedem Jahr dieselbe Inflations- und Renditerate. Tatsächliche Jahresraten schwanken. Steuern, Gebühren und zeitlich unterschiedliche Ein- oder Auszahlungen sind nicht enthalten.

Inflation richtig in Szenarien verwenden

Aktualisiert: 28. Juli 2026

Zukünftige Inflationsraten sind unbekannt. Verwenden Sie deshalb mehrere Annahmen und betrachten Sie das Ergebnis als Szenario, nicht als Prognose.

  • Inflation wirkt über den Zinseszinseffekt auf das Preisniveau
  • Reale Rendite berücksichtigt sowohl Nominalrendite als auch Inflation
  • Steuern und Anlagekosten müssen separat berücksichtigt werden
  • Mehrere Szenarien zeigen die Bandbreite besser als ein einzelner Wert
So rechnen wir

Methode und Grenzen

Version 2026.1 · Stand 28. Juli 2026

Rechenweg

Inflation und Nominalrendite werden jeweils jährlich verzinst. Der Rechner ermittelt den Preisfaktor über den gewählten Zeitraum, teilt nominale Beträge durch diesen Faktor und zeigt zusätzlich die exakte reale Jahresrendite aus dem Verhältnis von Rendite- zu Inflationsfaktor.

Vereinfachte Formel: Reale Jahresrendite = (1 + Nominalrendite) ÷ (1 + Inflationsrate) − 1

Beispiel

Bei 10.000 €, zehn Jahren und 2 % Inflation beträgt der Preisfaktor rund 1,219. Ohne Verzinsung entspricht der Betrag danach einer heutigen Kaufkraft von ungefähr 8.203 €. Eine Nominalrendite von 4 % ergibt eine reale Jahresrendite von rund 1,96 % vor Kosten und Steuern.

Was das Ergebnis nicht vollständig berücksichtigt

  • Konstante Inflations- und Renditeraten sind Szenarien, keine Prognosen
  • Steuern, Gebühren, Sparraten und Schwankungen innerhalb des Zeitraums
  • Der Verbraucherpreisindex beschreibt einen durchschnittlichen Warenkorb, nicht jeden Haushalt
  • Deflation und sehr extreme Eingaben können wirtschaftlich untypische Ergebnisse erzeugen

Primärquellen: Destatis: Verbraucherpreisindex , Deutsche Bundesbank: Fragen zur Inflation

Was Inflation mit der Kaufkraft macht

Der stille Wertverlust auf dem Girokonto

10.000 €, die 2022 unverzinst auf dem Girokonto lagen, hatten Ende 2023 – nach zwei Jahren mit durchschnittlich ca. 7% Inflation – eine reale Kaufkraft von nur noch rund 8.700 €. Das entspricht einem Kaufkraftverlust von über 1.300 € ohne einen einzigen Euro ausgegeben zu haben.

Warum Szenarien besser sind als eine Prognose

Niemand kennt die durchschnittliche Inflation der kommenden zehn oder zwanzig Jahre. Rechnen Sie deshalb beispielsweise mit einer niedrigen, mittleren und hohen Annahme und vergleichen Sie, wie stark sich der erforderliche Ausgleich verändert.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Historische Verbraucherpreisindizes finden Sie beim Statistischen Bundesamt.